Vollkommenes geistiges Erwachen

Wolfgang Hahl

Wolfgang Hahl

www.erdenhueter-kristalle.de

Liebe Freunde/innen des Zentrum der Erdenhüter-Kristalle,

dies ist ein sehr intimer und persönlicher Brief, den ich mir lange überlegt habe, ob ich ihn überhaupt schreiben soll und deshalb bitte ich Dich, ihn nicht nur in Ruhe, wenn Du wirklich Zeit hast, durchzulesen, sondern auch nur dann, wenn Du dich wirklich von Herzen mit meiner Arbeit hier verbunden fühlst und vollkommenes geistiges Erwachen auch für Dich eins der höchsten Ziele in diesem Leben darstellt, für das Du bereit bist, darauf hin zu arbeiten und dein Leben danach auszurichten. Dann wird dieser Brief vielleicht auch für Dich wichtige Impulse und Anstöße beinhalten, die dir auf deinem zukünftigen Weg weiterhelfen können. Denn dafür habe ich ihn geschrieben und nicht, um mich selbst zu beweihräuchern. Alle anderen Menschen, die aber nicht wirklich ernsthaft an ihre spirituellen Selbstverwirklichung ihres göttlichen Wesenkerns arbeiten und sich täglich darum bemühen und nur solche Informationen aus einer distanzierten und gefühlskalten Sicht gewohnt sind zu lesen und dabei im Geiste alles kritisieren, bitte ich, erst gar nicht weiterzulesen, da dieser Brief eben nicht an solche Menschen gerichtet ist und nur unnötig ihre Zeit vergeuden würde.

Worum geht es? Nun, um nichts Geringeres als über die beiden zurückliegenden Jahre zu berichten, in denen mir der Durchbruch zum vollkommenen geistigen Erwachen gelang und ich mit meiner Schilderung vielleicht dem einen oder anderen Menschen dabei helfen kann, diesen inneren Prozess besser einordnen und von alt hergebrachten Vorurteilen befreien zu können.

Denn immer wieder fällt mir auf, dass bei religiösen, spirituellen oder esoterisch tätigen Menschen große Irrtümer, falsche Erwartungshaltungen und geistig konditionierte Vorurteile über Begriffe wie “Erleuchtung”, “Geistiges Erwachsen”, “Selbstbefreiung” oder “Einswerdung mit dem Göttlichen” bestehen, die einer spirituellen Entwicklung letztendlich im Wege stehen und deshalb ausgeräumt werden sollten, um sich nicht selbst damit zu blockieren.

 

Vollkommenes geistiges Erwachen heißt nicht, dass man automatisch zum geistigen “Superman” schlagartig mutiert und alles weiß, sieht und kann, was es an übersinnlichen Fähigkeiten so gibt, auch nicht, dass man nun glückberauscht in ständiger Seligkeit auf “Wolke 7″ schwebt und der Weg dahin ein ständiges genußvolles “Treppchen für Treppchen aufwärts ins Paradies steigen” wäre.

 
Ganz im Gegenteil: Auf dem Weg zum vollkommenen geistigen Erwachen wird die Seele geprüft und geläutert durch immer härtere Prüfungen und leidvollen Erfahrungen und besteht der Lernprozess darin, dass gesamte Spektrum menschlichen Seins kennenzulernen und auszuloten und dabei höchste Glückseligkeit wie auch tiefstes Leid durchzumachen, um dabei auf allen Ebenen zu verstehen, wie wir Menschen funktionieren und wie wir uns selbst ins Leid und Karma verstricken durch unsere Anhaftungen und Wünsche, Widerstände und Kämpfe und inneres Glück im materiellen Außen suchen und dabei automatisch das Leid schon vorprogrammieren, dem wir ausgesetzt sein werden, da all die materiellen Erfolge, die man als Mensch erringen kann, letztendlich zu Staub und Asche zerfallen werden und als leidvolle Vergänglichkeit erfahren werden müssen, weil sie keinen letztendlichen Bestand haben.

Diese Zusammenhänge waren mir bereits schon in meinen Teenager-Jahren bekannt und vertraut, da ich seit meiner frühesten Kindheit durch mein schweres allergisches Asthma alle paar Wochen qualvoll und langsam erstickte und immer wieder dabei Nahtodeserfahrungen machte, die mich die Unsterblichkeit meiner Seele erkennen ließen. Dabei wurde der Tod nicht nur zu einem engen Freund und Vertrauten von mir, sondern darüber hinaus sogar zu einem meiner wichtigsten spirituellen Meister, der mir immer wieder dabei half, mich nicht in sinnlosen materiellen Bestrebungen zu verlieren, sondern mich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren: Nämlich mit aller Kraft und Einsatz zum vollkommenen geistigen Erwachen als Hauptziel hinzuarbeiten und immer wieder alle Tätigkeiten darauf zu fokussieren sowie dabei allen Wesen mit aller Kraft zu dienen und in ihrer Heilung zu unterstützen.
Doch obwohl ich schon in jungen Jahren immer wieder erleuchtete Momente und längere Phasen vollkommener geistiger Klarheit und Vereinigung mit dem Göttlichen Licht erfuhr, wurde mir immer deutlicher aufgezeigt, dass vollkommene geistige Befreiung nur möglich ist, wenn man alle seine karmischen Altlasten und Verstrickungen mit anderen Menschen auflöst und durch entsprechendes “Karma-Yoga” auch bereit ist, mit aller Kraft der Schöpfung und allen lebenden Wesen zu dienen.
Als ich als bekannter und gefragter Geistheiler Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre deshalb mit vielen tausenden Schwerstkranken und bedürftigen Menschen in allen 3 deutschsprachigen Ländern arbeitete und dazwischen über 400 intensive Ausbildungs-Seminare in geistigen und energetischen Heilungsmethoden gab, erkannte ich immer mehr, dass all die Menschen, denen ich begegnete, solche alten karmischen Verstrickungen von mir waren, die es nun galt, in Liebe und Mitgefühl aufzulösen, indem ich ihnen dabei half, sich selbst aus ihrem Leid zu befreien und einen geistigen Weg gehen zu können.

Denn vor diesem Leben hatte ich mir drei Dinge erbeten, als mir die fünf Buddhas der fünf Zeitalter erschienen und als Bedingung dafür gestellt, nach all den vielen qualvollen Todeserfahrungen früherer Leben, die ich als Prophet, Heiler oder Kämpfer durchlitten hatte, um überhaupt mich dazu bereit zu erklären, wieder auf der Erde mit ihren brutalen und niedrigen materiellen Schwingungen der Menschen zu inkarnieren:

Die erste Bedingung war, dieses Mal friedlich sterben zu dürfen,

die zweite war absolute und vollkommene geistige Befreiung / Erleuchtung, um mich nicht wieder energetisch und karmisch zu verstricken,

während die dritte Bedingung die war, etwas Großes und nachhaltig wirkendes zur Heilung der Erde und aller auf ihr lebenden Wesen beitragen zu dürfen.
Erst als mir diese drei Forderungen zuerkannt und gewährt wurden, beschloss ich als Seele, es noch einmal auf mich zu nehmen, mich dem menschlichen Wahnsinn, der auf dieser Erde herrscht, auszusetzen und mit allen Kräften für das Göttliche Licht und die Heilung aller Wesen einzusetzen. Trotzdem teilten mir die fünf Buddhas mit, dass dies fast unmöglich sei, angesichts der Schwere und Intensität meiner karmischen Verstrickungen und dass ich um dies zu schaffen, nicht nur mein Leben lang deshalb hart an mir selbst ständig arbeiten müsse, sondern auch mein gesamtes Tun und Schaffen dem Heil aller Wesen widmen sollte. Dann könnte ich tatsächlich auch nach vielen Jahren harter Arbeit und Bemühungen dieses Ziel erreichen.
Um aber die dritte Bedingung auch erfüllen zu können, würden mir entsprechende Werkzeuge und Hilfe zugeführt werden, da dies von einem einzelnen Menschen nicht zu erreichen sei. Dies waren und sind die Erdenhüter-Kristalle, die mir deshalb von der geistigen Welt wie auch von Mutter Erde seitdem ständig zugeführt werden und dadurch dieses ansonsten fast größenwahnsinnige Vorhaben globaler Erdheilung und Bewusstseinstransformation überhaupt erst potentiell möglich machen.

Erdenhueter-Kristalle

Erdenhueter-Kristalle

 

Nun schaue ich auf ein hinter mir liegendes Leben voller unglaublicher Intensität und geballter spiritueller Erfahrungen zurück und bin erstaunt, wie sich die Dinge doch allesamt immer wieder gefügt haben und nach jahrzentelanger mühevoller Arbeit nun zur Reife gelangen. Nach jahrelangen intensiven Meditations- und Übungsphasen, hunderten von Heilsitzungen, Rückführungen, Rebirthing-Sessions und sprituell-therapeutischer Arbeit, in denen ich unter anderem fast hundert qualvolle Todeserinnerungen früherer Leben, die in meinem Energiesystem steckten, aufarbeiten durfte sowie ständiger buddhistischer Achtsamkeitsübung in allem was ich tat, wie auch jahrzentelangem Dienen und Aufopfern für den Großen Plan, stellte sich passend zum Weltgeschehen und Ende eines großen Zeitzyklus zum Ende des Jahres 2012 bei mir eine immer größere geistige Klarheit und geistiges Erwachen ein, das in diesem Jahr zunehmend zu einem unverrückbaren Block reinen Gewahrseins und Erkenntnis sich verdichtete und ich erkennen darf, dass die Geistige Welt ihr Wort gehalten hat und mir dieser tiefe Seelenwunsch erfüllt wurde.

Doch wer da meint und glaubt, dass dies ein “genußvolles Zuckerschlecken” für mich war und sozusagen “im Spaziergang” sich einstellte, irrt gewaltig. Ganz im Gegenteil, war hierzu die Bereitschaft notwendig, noch einmal durch alles menschliche irdirsche Leid hindurch zu gehen und auch die letzten Anhaftungen dabei loszulassen, was nur möglich war durch die vollkommene Aufgabe persönlicher Bestrebungen, Interessen und Vorlieben sowie vollkommener Hingabe an das jeweilige Geschehen.

Als ich vor wenigen Jahren in Nepal die Geburtsstätte des historischen Gautama Buddha besuchte, wurde ich wie viele andere Touristen von einem Schwarm Bienen attackiert, der nicht zuließ, dort länger zu verweilen und zu meditieren. Ich vernahm innerlich deutlich die Botschaft, dass ich mich sofort auf die Rückreise begeben sollte und es nicht Sinn machen würde, hier länger zu verweilen und dem historischen Geschehen vor 2500 Jahren hinterher zu träumen, sondern mit aller Kraft an meiner eigenen vollständigen geistigen Befreiung zu arbeiten! Tatsächlich wurde dieses erstmal “negative” Erlebnis zum Segen, da es mir dadurch gelang, als einziger mit einer Handvoll buddhistischer Mönche noch aus einem gerade eskalierenden Bürgerkrieg herausgeflogen zu kommen, bevor der Flughafen dort geschlossen wurde und hunderte Touristen wochenlang feststeckten.

Am letzten Abend der mich dort deshalb mit Wehmut und Traurigkeit erfüllte, bat ich in einem inbrünstigen Gebet die Göttliche Quelle, um vollkommene Erleuchtung und geistige Befreiung, da mir die menschlichen Verstrickungen durch die Geschehnisse vor Ort nur allzu deutlich wieder einmal vorgeführt wurden, nachdem nun bereits zum dritten Mal in meinem Leben ein Bürgerkrieg in meiner unmittelbaren Umgebung mit aller Gewalt auszubrechen drohte.
Kaum hatte ich mein Gebet nach oben geschickt, erschien vor mir unverhofft Shiva in seiner erschreckenden und transformierenden Form als Bairava bzw. buddhistischen Gestalt als Mahakala, erschreckend dämonisch und gewaltig in einem Meer aus Flammen. In seinen Händen hielt er einen schwertartigen Säbel, schaute mich mit feurigen, aber mitfühlenden Augen an und fragte mich, was ich von ihm wünsche. Ich erschrak zwar nicht vor ihm, da ich seine friedliche Ausstrahlung spürte, war aber trotzdem überwältigt von der gewaltigen Ausstrahlung die sein Erscheinen hatte und verbeugte mich und wiederholte meinen Wunsch nach vollkommener geistiger Befreiung / Erleuchtung. Daraufhin erwiderte er, dass ich mir das gut überlegen solle, ob ich das wirklich will, denn dies würde bedeuten, dass er mich als Person und Individuum vollkommen in Stücke hauen müsse…., damit keine falschen Vorstellungen und Identifikationen einer vom Göttlichen abgespaltenen Persönlichkeit und Individualität zurückbleiben würden und ob ich mir dieser Konsequenz bewusst sei?
Ich bejahte dies und gab mich vollständig dem Geschehen hin, da ich wusste und spürte, dass er damit nicht diesen Körper von mir meinte, da es diesen noch brauchen würde, um meine Aufgabe erfüllen zu können. So sah ich, wie er seinen flammenden Säbel schwang und auf mich eindrosch und mich in Stückchen und Scheiben haute. Doch da war kein Schmerz, sondern eher ein befreiendes Aufatmen, von den Banden der Verstrickung und falscher Identifikationen befreit zu werden und stellte sich dabei sofort eine vollkommene geistige Klarheit und Wachheit ein, wie sie mir vorher nur in seltenen Meditationsmomenten vergönnt war.

Doch sollte ich nicht fälschlicherweise glauben, dass es dies nun gewesen sei und so einfach ginge. Ganz im Gegenteil: Das ganze war lediglich die geistige und energetische Voraussetzung für die äußeren und inneren Ablösungsprozesse, die daraufhin noch folgen sollten.
Bereits 1999 hatte ich zum wiederholten Male lernen müssen, Alles loszulassen, als ich in Costa Rica meine Frau verlor, all meine Tiere meines Tierwaisenheims, meine Immobilien und Gesundheit und alles zerschlagen bekam, was mir lieb und teuer war. So hätte ich nicht erwartet, dass ich diese Erfahrung noch einmal durchzumachen hätte. Was aber dann in den folgenden Jahren mir widerfuhr war eigentlich noch schmerzhafter.

Denn nacheinander verstarben meine besten Freunde plötzlich an Krebs und ließen sich nicht von mir helfen, obwohl ich bereits vor 30 Jahren viele Krebskranke heilen hatte können. Weitere scheinbare Freunde aus der spirituellen Szene griffen mich unverhofft aus Neid und Mißgunst für das was ich hier aufgebaut hatte an und attackierten mich mit teils heftigsten Aggressionen, Rufmord und niederträchtigen Betrugsabsichten, so dass kein Mensch mehr in meinem unmittelbaren Umfeld für mich verblieb, mit dem ich überhaupt nur über persönliche Dinge hätte reden können. Als Folge davon durchlitt ich nicht nur monatelange schwere Depressionen, sondern sah zeitgleich auch aus erleuchteter Sicht ganz klar die Vergänglichkeit der materiellen Welt, zum Teil sogar als deutliche Visionen wenn ich aus dem Fenster schaute. Ich sah Bilder auftauchen wie die Landschaft hier auf der Schwäbischen Alb vor Urzeiten aussah, hier ein Urmeer des Urkontinents Pangäa sich befand, das austrocknete und später angehoben wurde bis hin zur Zukunft und wie die ganze Landschaft hier vergangen war und wieder einmal  ihr Äußeres vollkommen verändert haben würde. Dabei löste sich viel Trauer in mir über die Realisierung, dass alle Materie letztendlich zu Staub und Asche zerfällt. Doch wollten sich dabei keine Gefühle von Glückseligkeit oder Freude angesichts solcher erleuchteter Erkenntnisse und Innenschau einstellen wie man vielleicht erhoffen würde, sondern erkannte ich einzig und allein ständig die Unsinnigkeit aller unserer menschlichen Bemühungen im Äußeren und immer mehr die Notwendigkeit, in mir das letztendlich absolut Unvergängliche zu suchen.

Kristallisierter Büffelschädel

Kristallisierter Büffelschädel

 

So intensivierte ich in langen einsamen Wintermonaten meine Meditationen im Altarraum der Erdenhüter-Kristalle und erreichte höchste Lichtebenen vollkommenen Verschmelzens mit dem Göttlichen Licht sowie vollkommene Hingabe an das, was ist. Als mich als weitere Prüfung daraufhin auch noch urplötzlich meine langjährige Lebensgefährtin verließ und mich mit dem ganzen Projekt hier und sämtlicher Arbeit allein ließ, stellte ich nur verwundert fest, wie innerlich gelassen und ruhig ich auf das Ganze reagierte und wie äußere Hiobsbotschaften und Schicksalsschläge mich nicht mehr beeinflussen und aus der Mitte werfen konnten.
Auf diese Weise wurde ich regelrecht von allen Seiten getestet und abgeklopft und ausprobiert, ob ich innerlich noch an irgendetwas Persönlichem festhalten würde und wurde vor nichts Halt gemacht, egal welchen Lebensbereich dies betraf. Doch aus all diesen schmerzhaften Erfahrungen erwuchs wie ein zartes Pflänzlein immer mehr die innere Gewissheit und ein allumfassendes Verständnis, dass alles gut und perfekt ist auf dieser Erde und in diesem Universum, so wie es ist und nur unsere menschliche Verblendung, Kurzsichtigkeit und persönliches Streben uns davon abhält, dies auf allen Ebenen zu erkennen und sich voll und ganz dem Göttlichen in uns und dem Leben selbst mit jeder Phase seines Seins hinzugeben.

Gerade in letzter Zeit höre ich immer wieder von allen Seiten schrecklichste Schauergeschichten von Menschen, die schwerste Krankheiten erleiden, Unfälle und Schicksalsschläge sowie massive finanzielle wie menschliche Verluste und möchte an dieser Stelle deshalb noch einmal einen spirituellen Sachverhalt betonen, der immer wieder vergessen und verdrängt wird:
Nämlich, dass dies alles keine “Zufälle” sind und die menschliche Seele von ihrem Höheren Selbst aus solche “Schicksalschläge” zuläßt bzw. sogar anschiebt oder kreiert, um die im wilden Agieren verstrickte Person auszubremsen, zur Besinnung zu bringen und zu veranlassen, zur Ruhe zu kommen und sich darauf zu besinnen, warum man eigentlich hier auf Erden gekommen ist und was das eigentliche Seelenziel für dieses Leben war, das man sich vor seiner Geburt vorgenommen und nun wieder vergessen hatte.
Inzwischen geht es mir in dieser Hinsicht wie vielen Zen-Meistern, denen ich vor Jahrzehnten begegnen durfte und die immer wieder betonten, dass sie kein Mitleid mit den Schicksalsschlägen der Menschen hätten, da sie aus ihrem erleuchteten Geist heraus klar sahen, dass diese Dinge jeweils vom Einzelnen selbst verursacht, kreiert oder angezogen wurden, um daran zu wachsen, zu lernen und sich von karmischen Altlasten zu befreien. Selbstverständlich hat man weiterhin tiefes Mitgefühl mit allen leidenden Wesen, läßt sich aber in deren Leid nicht mehr mit hinein verstricken, da man deutlich erkennt, dass es ihr eigener “Film” ist, den sie anscheinend brauchen, den man aber nicht zu seinem eigenen machen muss. Natürlich fällt dies gerade besonders schwer, wenn nahestehende Personen und Verwandte oder eigene Kinder und Tiere betroffen sind, doch gilt hier auch keine Ausnahme und trifft dieselbe geistige Gesetzmäßigkeit zu.
So musste ich auch in dieser Hinsicht als Geistheiler, der früher tausende Menschen heilen und helfen konnte, ebenfalls Gelassenheit, Gleichmut und innere Klarheit üben, wenn gerade nahe stehende Menschen sich massive Dramen kreierten und sich nicht dabei helfen lassen wollten. Im Nachhinein erkannte ich aber immer mehr den Sinn und Zweck des Geschehens und wie perfekt eigentlich alles war, selbst wenn es sich um dramatische Todesfälle handelte, die einen erst einmal schockten.

Wenn man geistig vollkommen erwacht, läßt man deshalb von sämtlichen Beurteilung und Verurteilungen anderer Menschen oder des Zeitgeschehens ab, weil man beim genauen Hinschauen immer wieder erkennt, dass eigentlich alles perfekt ist so wie es ist und die Intelligenz des Lebens selbst dafür sorgt, dass jeweils das Richtige und Heilsame geschieht, damit jeder Einzelne seinen nächsten Entwicklungsschritt klar und kraftvoll gehen kann. Nur erkennen dies eben die meisten Menschen nicht und kämpfen deshalb immer wieder gegen unangenehme Situationen in ihrem Leben an, statt sich zu hinterfragen, was einem das jeweilige Leid oder Schicksalsschlag vermitteln und lernen lassen will bzw. helfen möchte, loszulassen oder erkannt zu werden.

Überhaupt ist “Erleuchtung” oder “Vollkommenes geistiges Erwachen” das Allernatürlichste der Welt und der ursprüngliche Zustand unseres Geistes, wie schon der historische Buddha erkannt hatte. Von daher passt dies auch zur Erkenntnis der Taoisten, dass Vollkommene Natürlichkeit der höchste Zustand und letztendliches Ziel unseres geistigen Weges darstellt. Dies zu erreichen erfordert hingegen aber starke Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, Vertrauen in sich selbst und das Leben bzw. göttliche Führung sowie viel Selbstehrlichkeit und Achtsamkeit, die Hindernisse dazu in sich selbst anzuschauen, wahrzunehmen und loszulassen um wieder zu dem zu werden, was hinter all dem wie ein massiver unverrückbarer Block schon immer bestand und bestehen wird.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einen weiteren wichtigen Hinweis an alle spirituell Suchende und an sich arbeitende Menschen weitergeben: In der buddhistischen wie auch psychotherapeutischen Szene ist die Haltung weit verbreitet, dass man sich nicht um Hilfe an die Göttliche Ebene oder Lichtwesen wenden muss und dem Irrglauben verfällt, dass man alles alleine schaffen und machen kann, wenn man nur die richtige Technik besitzt oder gelernt hat. Mit einer solchen inneren Geisteshaltung tut man sich natürlich sehr schwer und wird sein ganzes Leben letztendlich als einzigen harten Kampf vielleicht erleben, da man sich die innere Wahrheit “ich bin allein auf weiter Flur als Einzelkämpfer mich gegen all das Böse in der Welt behauptend” natürlich dementsprechend im äußeren Erleben kreieren wird.
Natürlich ist es richtig, die volle Selbstverantwortung für sein Leben zu übernehmen und ist es kindlich und naiv, wie viele stark religiös geprägte Menschen zu meinen, dass Gott schon alles richten und hinbiegen wird, wenn man nur an ihn glaubt und sich dann alles nach den eigenen Vorstellungen “zum Besten” entwickeln wird. Immer wieder habe ich deshalb mit anschauen müssen, wie Menschen beider gegensätzlicher Geisteshaltungen sich sehr schwer im Leben tun und unnötig abzappeln und kämpfen, ohne auf einen grünen Zweig zu kommen oder in falschem, blinden und naiven Gottesglauben sich ins Unglück stürzten, um dann später mit Gott und dem Leben zu hardern und für ihre eigene Dummheit verantwortlich zu machen.
Der historische Buddha betonte immer wieder, wie wichtig der “mittlere Weg” in allem sei, also nicht in das eine oder andere Extrem zu verfallen. Dass heißt, dass wir natürlich die volle Selbstverantwortung für unser Leben übernehmen sollten und nach allen Kräften daran arbeiten müssen, uns selbst zu meistern, unser Ego zu erkennen und unheilsame Tendenzen loszulassen und heilsame Tendenzen zu fördern und zu entwickeln. Doch sagt nicht umsonst auch unser Volksmund: “Hilf dir selbst dann hilft dir Gott”. Von daher machte ich in meinem Leben auch immer wieder die Erfahrung, wenn ich selbst nach allen möglichen Bemühungen nicht mehr weiter wusste oder weiter kam, wie wichtig und hilfreich es war, sich immer wieder an die Göttliche Quelle zu wenden und um Hilfe und Führung zu bitten. Daraufhin konnte ich immer wieder kleine bis große Wunder in meinem Leben erleben und habe deshalb seit meiner Jugend ein sehr inniges und vertrautes Verhältnis zur Göttlichen väterlichen wie mütterlichen Quelle entwickeln dürfen, was mir immer wieder geholfen hat, durch alle widrigen Schicksalsschläge hindurch zu gehen und nicht aufzugeben.

Erdenhueter-Kristalle

Erdenhueter-Kristalle

Auch in der modernen esoterischen Szene beobachte ich zunehmend, wie Menschen suggeriert wird, dass sie ihr eigener Meister seien und alles selbst bewältigen könnten und dadurch eine Art spiritueller Stolz, Hochmut und Selbstüberschätzung genährt wird, der überhaupt nicht angemessen ist oder der Realität entspricht. Dabei wird vergessen, dass viele Jahre des Lernens und Dienens sowie der kontinuierlichen spirituellen Übung und Praxis notwendig sind, um vielleicht eines Tages Meisterschaft zu erlangen. Heutzutage möchte aber jeder in der esoterischen Szene gleich Meister und großer Lehrer sein und ist fast niemand mehr bereit, erst einmal zu dienen, zu lernen, zu wachsen und zu reifen. Dies führt dann meistens sehr schnell zu inneren wie äußeren Abstürzen, in denen diese Fehlhaltung vom Leben selbst korrigiert und gerade gerückt wird, was für das Ego und die einzelne Person oft sehr schmerzhaft ist.
Deshalb empfehle ich allen ernsthaft spirituell an sich arbeitenden Menschen, zwischendurch immer wieder demütig ins Gebet zu gehen und die väterliche Göttliche Quelle um Führung und Transformation sowie die mütterliche Göttliche Quelle um Schutz, Geborgenheit und innere Visionen zu bitten, um im Einklang mit der eigenen Bestimmung sowie einen natürlichen Fluss des Lebens zu kommen. Wer dies mit Hingabe, Inbrunst, tiefem Vertrauen, Sehnsucht und Liebe zum Göttlichen Licht schafft, immer wieder in diese innere Verbindung und Kommunikation mit dem Göttlichen zu gehen, wird dabei zunehmend durch ständige kleine wie große Wunder erleben, was der Begriff “Göttliche Gnade” bedeutet und dass scheinbar ausweglose Situationen immer wieder auf wundersame Weise gut ausgehen und sich heilsam und förderlich für einen entwickeln.
Ohne das Wirken der Göttlichen Gnade und Eingreifen hoher Lichtwesen (z. B. bei Autounfällen, Angriffen, Krankheiten etc.) wäre ich in diesem Leben ansonsten schon dutzende Male frühzeitig verstorben und hätte nicht immer wieder auf wundersame Weise erleben dürfen, wie sich schlimmste Situationen schlussendlich doch noch zum Heilsamen entwickelten und letztendlich sogar als Segen herausstellten, da sie den Weg für Größeres und Umfassenderes in meinem Leben erst bereiteten und öffneten.

 

Wer so immer wieder die Gnade und innere Glückseligkeit des Göttlichen Lichtes und Geistes erfährt, wird deshalb zunehmend nur noch das Bestreben entwickeln, ganz eins zu werden mit der Göttlichen Quelle und dem höchsten Bewusstseinszustand und Licht, der hinter den Erscheinungsformen als unverrückbare Realität wirkt und ewige Gültigkeit besitzt.
So war und ist auch eine meiner Hauptübungen und Bestrebungen in meinen nächtlichen Meditationen in all den Jahren gewesen, immer mehr mich dieser Göttlichen Ebene hingeben zu können und ganz in die Einheit mit ihr einzutauchen. Durch die Hilfe der Erdenhüter-Kristalle, insbesondere des Citrin-Patriarchen, der das Zentrum meines Erdheilungsaltars darstellt, gelang mir dies in den letzten Jahren immer rascher und stärker in verblüffend kurzer Zeit, so dass immer öfter bereits nach einer Stunde keine Person mit Namen mehr da saß, sondern ich die Einheit und Verschmelzung mit dem Göttlichen Licht so erfuhr, dass das Göttliche Bewusstsein selbst nur noch da saß, mit dem Licht des Citrin-Erdenhüter-Kristalls zur Einheit verschmolz und über sein eigenes Licht meditierte.
Solche Momente und Zustände sind nicht zu beschreiben oder in Worte zu fassen und können letztendlich nur angedeutet werden. Nach solchen Meditationen finde ich mich des Öfteren im Zustand absoluter Absichtslosigkeit und Glückseligkeit wieder, wie er von vielen Heiligen der Vorzeit geschildert wird und kann dann sehr gut deren Zustand nachvollziehen, von denen historische Überlieferungen berichten. Allerdings spüre ich dann aber auch immer wieder die Verpflichtung meiner Aufgabe, des Platzes, den Tieren hier und aller suchenden Menschen gegenüber, mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben und nicht dauerhaft in diese tiefe geistigen Zustände abzutauchen, die kein Schaffen und Wirken mehr in der materiellen Welt erlauben würden, da man vor lauter Glückseligkeit und Verschmelzen in der Einheit dort am liebsten verbleiben würde. So erinnert mich das Ideal der ostasiatischen Kampfkünste und Meditationswege “mit dem Kopf im Himmel, mit den Füßen auf dem Boden” immer daran, dass alle Erleuchtungserlebnisse nicht viel taugen, wenn wir nicht auch fähig sind, diese auf die Erde zu bringen und auch in der Materie bemüht sind zu manifestieren. Nicht umsonst hat Babaji deshalb in seiner letzten Manifestation als Hauptübung immer wieder die Wichtigkeit und Bedeutung von Karma-Yoga betont und daran erinnert, dass in der heutigen Zeit am schnellsten heilsame Veränderungen dadurch herbei geführt werden, in dem man Karma-Yoga betreibt und dabei sämtliche Tätigkeit dem Göttlichen widmet und sein ganzes Schaffen als Dienst an allen Wesen ausführt.
Aus diesem Grunde möchte und werde ich nicht mein eigenes Geistiges Erwachen an die große Glocke hängen, sondern möchte viel mehr damit einfach nur eine Vorbildfunktion für alle geistig Suchenden abgeben, um sie zu motivieren, mit aller Kraft und Einsatz ihren geistigen Weg weiter zu gehen bis zur vollkommenen geistigen Befreiung und Vereinigung mit dem Göttlichen.
Hauptrichtlinie und Leitfaden wird dabei für mich der Ausspruch Jesu sein und sollte sich jeder auch selbst in dieser Hinsicht überprüfen, als er vor 2000 Jahren sagte: “Es werden viele in meinem Namen kommen. Aber an ihren Taten werdet ihr sie erkennen….!”

In diesem Sinne wünsche ich Allen kraftvolle Entwicklungsschritte auf ihrem eigenen geistigen Weg, ziehe mich in den nächsten Monaten in eine meditative Winterpause zurück, auch um an schon Jahre anstehenden Projekten wie weitere Bücher und CD-Aufnahmen unterschiedlichster Meditationen zu arbeiten
und sende Allen zum Jahresausklang
herzliche wie lichte Grüße

Wolfgang Hahl

 

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>