Erleuchtung

Die erste Erleuchtung

Zunächst geschieht sie in kleineren Augenblicken, plötzlich erkennst du die größeren Zusammenhänge, in denen du stehst, etwas besser als vorher.

Mein intensivstes Erleuchtungserlebnis hatte ich vor ca. 5 Jahren beim „Chinesen“, bei dem mein damaliger Ehemann und ich zum Essen waren. Wir saßen am Tisch und unterhielten uns bei einer Tasse Tee. Plötzlich und völlig unerwartet hatte ich das Gefühl, als würde meine Schädeldecke von unten angehoben und sich im Nichts auflösen. Ich spürte über meinem Kopf ein gleißendes Licht, das mich blendete, mir wurde leicht schwindelig. Ich musste mich an der Tischkante festhalten, um nicht vom Stuhl zu fallen. Ich konnte die Ereignisse im Restaurant nur noch verschwommen wahrnehmen, sie hatten keinerlei Bedeutung mehr für mich. Ich konnte sie nicht in einen Zusammenhang bringen mit dem, was mir gerade geschah. Ein Feuerwerk an Lichtern explodierte in meinem Kopf und versetzte mich in ein Gefühl des absoluten Staunens. Dieses Staunen hielt während der nächsten drei Tage an. Mein gesamter Alltag verschwamm um mich herum zu einem bunten Film, in dem die Bilder ineinander übergingen. Ich war nicht in der Lage, irgendetwas zu koordinieren oder zu analysieren. Ich verbrachte die folgenden Tage wie in einer Trance, ohne wirklich etwas wahrzunehmen. Das Restaurant verließ ich am Arm meines Mannes, der mich führte wie eine gebrechliche alte Frau, denn ich war kaum in der Lage, meine Beine richtig zu steuern.

Erst nach mehreren Tagen war ich in der Lage, wieder in mein Alltagsbewusstsein zurück zu kehren. Ich versuchte, mir zu erklären, was mir geschehen war, fand zunächst jedoch keine passende Erklärung. Erst nach und nach entstand die Erkenntnis, dass es sich um ein Erleuchtungserlebnis gehandelt haben könnte. Ich versuchte, entsprechende Literatur zu finden, ohne konkreten Erfolg. Ich stieß auf ein  Buch mit dem Titel „Nach der Erleuchtung weiter Wäsche waschen“, doch hilfreich war das nicht für mich.

Die neue Schöpfung beginnt klein

ERLEUCHTUNG,

Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm

Erst nach und nach gelang es mir, dieses Erleuchtungserlebnis für mich in Worte zu fassen. Es gab sonst niemandem, mit dem ich mich über diese Erfahrung hätte austauschen können.

Danach war mein Leben anders, die alten Gedankenmuster passten nicht mehr zu meiner inneren Schau, die sich durch dieses Erlebnis um ein Vielfaches erweitert hatte. Nichts war mehr so wie vorher. Das eingeschränkte Bewusstsein, in dem ich vorher gelebt hatte, erstaunte mich immer wieder. Meine Sicht auf das Leben, den Alltag, meine Arbeit als spirituelle Lebensberaterin veränderte sich vollständig.  Licht und Liebe flossen in mein Leben, wie ich es noch niemals zuvor erfahren hatte, wofür ich sehr dankbar war.

Nun bestand meine Aufgabe darin, trotz dieser Erleuchtung weiterhin meinen Alltag zu bewältigen. Es gab niemanden, der mir die unangenehmen Dinge des Alltags abgenommen hätte, was ich wohl unbewusst erwartet hatte. Die Diskrepanz zwischen dem Zustand der Erleuchtung und meinem Alltagserleben wurde größer und größer. Es führte dazu, dass ich mich trauriger fühlte als jemals zuvor, weil mir klar wurde, dass dieses multidimensionale Erlebnis meinen Alltag nicht verändern würde, es erschien mir fast unmöglich, diesen Unterschied der Schwingungsfrequenzen in mir auszugleichen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich wieder in einer inneren Balance war.

Der Kontakt zu meinen geistigen Freunden, meiner Sternenfamilie und meinen geistigen Führern hatte sich intensiviert, sodass ich mit ihrer Hilfe die Möglichkeit fand, dieses Ereignis in mein energetisches System zu integrieren.

 

SAI MAHATMA Sabine Sophia Serafina am 21.05.2011

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