Erleuchtung


Was ist Erleuchtung?

Wann ist jemand als „erleuchtet“ zu benennen?
Was hat es damit auf sich, wohin entfaltet sich ein Bewusstsein,
so es Erleuchtung erlangt?

Ich bin MEISTER HILARION und gebe nun zu diesem Thema Einsichten und Wissen, damit auch dabei Klarheit ist und Sicherheit.

Geliebte Menschenkinder,
Erleuchtung ist die letzte Stufe der Heilung.
Vollkommen und abgeschlossen ist der Reifegrad eines Menschen,
alles erlebt, alles erfahren, Schmerz und Leid, Freude und Glück
– das Leben auf dieser Erfahrungsebene ist gelebt, die Illusion durchbrochen, erkannt ist, was es zu erkennen gab; am Ende des Weges auf dieser Welt begegnet dem Menschen die „Erleuchtung“.

Was aber ist das Wesen der Erleuchtung?

Nachdem alle Muster abgelegt sind, nachdem ein Mensch seine Aufträge längst angenommen hat, nachdem im menschlichen Sein eine „Sättigung“ eintritt, beginnen sich die Fragen nach dem verborgenen Sinn dahinter zu bilden.

Ein jeder Mensch geht durch diesen Prozess und in dem Moment,
wo alle Fragen enden, tritt augenblicklich Erleuchtung ein.
Denn am Ende der Fragen weicht jede Illusion und es ist fraglos erkannt,
was Gott ist.

Das Wesen der Erleuchtung liegt im Zustand des absoluten Gottes-Gewahrsein in jedem Augenblick und liegt in der Wahrnehmung begründet,
die weit über das menschliche hinaus das Göttliche erfasst.

Erleuchtete Menschen fragen nicht,
sagen wenig und bedienen sich der Logik des Schöpfers,
indem sie die Dinge geschehen lassen.
Sie wissen wann sie eingreifen dürfen, sie wissen,
womit sie es zu tun haben, sie wissen das alles,
da sie wissen, wer sie selbst sind.

In aller Kürze zusammengefasst ist Erleuchtung:
Die Abwesenheit der Illusion.

So prüft die Menschen, die sich als „erleuchtet“ in Szene setzen,
da die wahrhaftig Erleuchteten direkt aus dem Allwissen schöpfen und niemals – auch der geringsten nicht – Illusion aufsitzen.

Und vor allem ein Merkmal weisen all die auf, von denen hier die Rede ist: Ihre unendliche Strahlkraft der Liebe.

Das Bewusstsein, das Erleuchtung erlangt hat,
hebt sich deutlich von den Bewusstseinen ab, die noch fern davon sind.

Menschliche Reaktionen finden nicht statt, obwohl gerade einem solchen Wesen alles Menschliche bis in jede Faser des Lebens bekannt ist.
Doch solch ein Wesen hat das „Menschliche“ überwunden,
ist ausschließlich auf Gott ausgerichtet und in Gott zentriert.

Die Einheit mit Gott und in Gott ist absolut,
das Bewusstsein ruht ständig in IHM, dieser Fokus wird nie verlassen.
Daher ist es möglich, das Menschliche zu überwinden,
das ist das Geheimnis dessen, denn in dem Moment,
wo ein Bewusstsein ständig in Gott ist, fallen alle menschlichen Einschränkungen ab und selbst „Krankheiten“ und Irritationen,
die solch ein Wesen ganz bewusst auf sich zieht,
um es von den Menschen hinwegzunehmen, verursachen keinerlei Verknüpfungen zu den menschlichen Themen wie Leid und Sorge,
Schmerz und Angst.

„Leidet“ ein Erleuchteter, so wird dieses Leid anders erfahren,
als es Menschen für gewöhnlich erfahren können.
Es ist gewissermaßen „distanziert“ vom Wesen.

Erleuchtete gehen mit Leid und Schmerz anders um,
sie verfügen über das Wissen, über das „Warum“ und ziehen immer selbst aus eigenem Willen ihrer göttlichen Liebe das Leid vieler Menschen auf sich,
um der Menschheit Erleichterung zu verschaffen.

Grundsätzlich sollt ihr euch vergegenwärtigen:
Erleuchtete leiden nicht! Sie haben nur einen Schmerz,
der sie aufsucht, so sie sich für das Leid im Körper entscheiden,
es ist der Schmerz des Körpers, doch der Geist leidet nicht,
das Bewusstsein ist in ständiger Glückseligkeit, das Wesen eines solchen Menschen ist erhaben und kann genau unterscheiden zwischen den Ebenen, auf denen die Geschehnisse ihren Lauf nehmen.

Die großen Mystiker erfahren körperliches Leid anders als der „gewöhnliche Mensch“. Und so geschieht es auch bei den Erleuchteten,
da das Leid ein Liebesdienst ist und der körperliche Schmerz die Folge der Schmerzen des menschlichen Kollektivs; hier gilt es klar zu unterscheiden, Leid und Leid gilt es zu sehen im Lichte dessen, der es trägt,
und die Vollendeten dieser Zeit gehen damit völlig anders um,
als die noch Unvollendeten.

Erleuchtung ist ein vollkommen gesättigter Zustand. Nichts fehlt,
nichts wird entbehrt, nichts gewünscht, es gibt nichts zu tun:
Außer Gott zu preisen – in jedem Augenblick.

Es ist leicht nachzuvollziehen, so ihr, ihr,
die ihr bereits weit geschritten seid, eure „besten Tage“ abruft.
So ihr eine bestimmte Zeit im vollkommenen Gottesbewusstsein verbracht habt, ja, manche von euch können dies bereits und in dem Moment,
wo sich diese Zeiträume ausdehnen und durch nichts mehr unterbrochen werden, entsteht die absolute Gottesanbindung, die ununterbrochene Gottesgegenwart ist dann gegeben, die Gottesschau; das Ende der Suche,
es herrscht Stille, das Ende der Fragen, es ist Glückseligkeit.

Derzeit befinden sich einige Dutzend solcher Wesenheiten unter den Menschen und es werden mehr, solche, die ankommen und solche, die sich in diesen Status bringen – denn viele Menschen erleben nun die letzten Hürden,
ehe sie der Illusion entfliehen.

Erleuchtung ist leicht, wie MEISTER RAMTHA lehrt, und ist schwer nur dann,
so ein Wesen in der Schwere verweilen möchte, da es die Leichtigkeit jenseits der Illusion für sich noch nicht erwählt hat.

Und da sind wir am Schlusspunkt zu diesem Themenkreis angelangt: Erleuchtung tritt ein, so ein Mensch das für sich beschließt,
so er dies unbedingt verlangt, so er alles bereit ist dafür zu geben
dann kommt Gott und dann wird diese Gnade des Erkennens dessen,
was ist, gegeben.

Am Anbeginn jeder Involution steht ein fester Entschluss!
Das ist bei allen Dingen so, in allen Angelegenheiten,
denn ohne einen Entschluss bleibt alles unbestimmt.

Im Kleinen wie im Großen, am Anfang ist der Wille, der Entschluss,
damit die Gnade Gottes angezogen wird, damit der Schöpfer sich in euch selbst erkennt und euch emporhebt in die Allgegenwart, die ER ist.

Jenseits deiner Wahrheit, jenseits aller Wahrheiten ist die Wirklichkeit
– und da ist die Erleuchtung:
Die Abwesenheit der Illusion.

Dann ist ein Wesen heil, vollkommen, dann ist ein Mensch vollendet,
da er sich als Gott erkennt und in Gott erkennt.

Alles, was davor ist, ist Teil des Spiels und auch die kleinsten Illusionen halten euch fest im Getriebe der Zeit und schieben die Befreiung eures Geistes auf – in eine unbestimmte Zeit.

Daher gilt es diese Schritte zu tun, so ihr „Erleuchtung“ erlangen möchtet:

1.) Klärt eure Angelegenheiten.

2.) Denkt Gott, sprecht durch Gott, handelt in Gott.

3.) Lenkt durch dieses Tun die Gnade Gottes auf euer Haupt.

Und vergegenwärtigt euch eines stets:

Diese Welt ist als „Realität“ erschaffen worden,
damit ihr sie als Illusion erkennen könnt.
Ein vollendetes Spiel, das in die Vollendung führt.

Seid euch gewiss, ein jeder von euch Menschenkindern gelangt dahin,
ein jeder – in dem Moment, wo ihr euch auf den Weg begebt,
um das Wesen der letzen Dinge zu erfahren,
um den verborgenen Sinn eurer Existenz bis an die Wurzel zu erkennen.

Am Ende siegt die Liebe – denn in der Erleuchtung vollendet sich ein Mensch in der Liebe.

Viele sind gerufen, viele warten ab, doch die Wenigen,
die sich aufmachen auf den Weg in die Glückseligkeit,
bringen dieser Welt den Himmel zurück und die Welt selbst in den Himmel.

Wir Meister erwarten euch an unserer Seite, erwarten Dich als Meister,
der sich über das Menschsein erhoben hat und zur erleuchteten Gottheit herangewachsen ist. Wir erwarten Dich, denn gemeinsam gestalten wir auf dieser Welt, auf der die Menschen wachsen und erblühen,
bis dass ein jeder Meisterschaft erlangt und die Erleuchtung.

MEISTER HILARION
In unendlicher Liebe zu Dir.

http://lichtweltverlag.blogspot.com/2011/09/erleuchtung-meister-hilarion.html

Eine Antwort auf Erleuchtung

  • Ramona:

    Danke,

    für diesen wunderbaren Text.
    Wir haben Juli 2014 und heute Abend bin ich hier angekommen um ihn zu lesen und meine Entscheidung zu treffen.
    Wunderbar und danke sage ich nochmals.

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