Das Fundament der Selbstverleugnung

Heute möchte ich Euch noch eine neue Erfahrung mit Euch teilen.

Anlässlich einer Arbeit mit einer Klientin habe ich das Folgende erlebt:

Die Klientin, ich nenne Sie heute Katrin, beklagte sich über immer wieder kehrende Schmerzen auf ihrer linken Körperseite. Manchmal war das linke Ohr verstopft, dann schmerzte die linke Schulter oder das linke Knie, aktuell war ein linker Backenzahn, der durch ständiges Pulsieren auf sich aufmerksam machte.

Wir machten uns gemeinsam auf die Suche nach der Ursache für diese ständige Hinweise auf etwas Unerlöstes.

Nach einem intensiven Segensritual für die verletzte Weiblichkeit stieg eine unerklärliche Trauer in ihr auf. Damit öffnete sich langsam eine Tür in ein bisher unbekanntes Terrain der inneren Ebenen.

Katrin erkannte auf der inneren Ebene eine Gefängnistür in ein dunkles Verlies. Es gelang ihr, diese Tür von außen zu öffnen. In diesem Verlies sah sie eine kleine, verwahrloste Person, die sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Katrin trug diese Person aus dem Verlies ins Sonnenlicht und erschrak sehr. Die Person war weiblich und schien am Ende ihrer Kräfte zu sein. Ihre Haare hingen zerzaust um ihren Kopf, sie war verdreckt und völlig hilflos, verzweifelt, kurz vor dem Sterben.

Katrin bat ihre Engel, diese Person in den Heilgarten zu bringen, damit sie dort Heilung und Erneuerung erfahren könne.

Ihre geistige Führung ließ sie in diesem Zusammenhang das Folgende wissen:

Bei dieser Person handelt es sich um ihre eigene unterdrückte Weiblichkeit. Über die vielen Jahrhunderte der Unterdrückung wurde dieser Weiblichkeit nach und nach die Kraft entzogen. Dazu beigetragen haben ein männlich dominantes Umfeld und die Naivität und Selbstverleugnung durch Katrin. Jedes Mal, wenn Katrin in das Gesicht eines Mannes geschaut hatte, wurde ihr die Information gespiegelt: „Du bist unwürdig, Du bist wertlos“. Diese Information hatte sie tief in ihr Inneres Wesen fallen und zu ihrer eignen Überzeugung werden lassen, damit hat sie sich ihrer eigenen Kraft beraubt. Diese Vorgänge sind schon sehr alt, wurden über viele Inkarnationen getragen und vervollständigt.

Diese tief verborgene, innere Überzeugung, die der göttlichen Ordnung vollständig widerspricht, war das Fundament für die eigene Selbstverleugnung von Katrin. Die Göttliche Ordnung sieht vor, dass sich die Männlichkeit und die Weiblichkeit wohlwollend und liebevoll begegnen, in der Absicht, sich gegenseitig in ihrem eigenen Wachstum zu unterstützen, um der Schöpfung zu dienen.

Nun, da diese unterdrückte Weiblichkeit befreit wurde, aus diesem inneren Gefängnis, kann sie sich regenerieren, erholen und erneuern. Diese Weiblichkeit verfügt über ein starkes Durchhaltevermögen und trug in sich wohl auch noch einen Funken von Hoffnung. Diese Hoffnung kann sich nun erfüllen. Eine schöne neue Welt wird sich für diese ehemals unterdrückte Weiblichkeit offenbaren, nachdem ihre Heilung und Erneuerung abgeschlossen sein werden.

Um diese Situation in die Heilung zu stellen, haben wir ein intensives Vergebungsritual eingeleitet.

Katrin und ich haben dafür gebetet, dass sich diese Heilung nun auch im kollektiven Bewusstsein ausdehnen möge, damit jegliche Form von unterdrückter Weiblichkeit den Weg in die Freiheit finden möge.

Ich konnte mich daran erinnern, dass ich vor mehreren Jahren in einem öffentlichen Channeling gelesen hatte, dass Luzifer seine Mutter verbannt hatte. Damals wusste ich Nichts mit dieser Information anzufangen. Jetzt wurde mir klar, dass damit gemeint war, dass Luzifer die Weiblichkeit verbannt hatte. Diese Verbannung erlöst sich jetzt, zum Wohle des Ganzen und im Lichte des All-Einen.

Ich wünsche mir, dass diese Befreiung nun schnellstmöglich auf allen Ebenen des Seins geschehen wird.

In wie weit die körperlichen Schmerzen von Katrin auf ihrer linken Körperseite ein Ende finden, bleibt noch abzuwarten.

Sabine Sophia Seraphina

23.09.2018

2 Antworten auf Das Fundament der Selbstverleugnung

  • Martina:

    Vielen Dank liebe Sabine
    für deine so hilfreichen Beiträge.
    Schön das es dich gibt.

    Liebe Grüße

  • Edith Meerle Lehmann:

    Das ist eine sehr wichtige Information, die wohl viele Frauen – ich zähle mich dazu – betreffen bzw. betroffen haben.
    Vielen herzlichen Dank für Deinen Bericht.
    Meerle

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