Auf der Spitze der goldenen Pyramide

 

Die goldene Pyramide

Die goldene Pyramide

Im Rahmen meiner eigenen Transformation und Erneuerung hatte ich das folgende Meditationserlebnis:

Als eine junge, fast unbekleidete Frau, im Dschungel eines tropischen Regenwaldes erfuhr ich mich. Wie magisch bewegte ich mich durch das Unterholz und war fast nicht von meiner Umgebung zu unterscheiden. Es war helllichter Tag und so warm wie an jedem Tag in den Tropen. Langsam schlich ich um eine große Pyramide herum, die wie von Zauberhand mitten in diesen unwirtlichen Dschungel platziert worden war. Sie leuchtete in hellen, klaren Farben und schien aus Sandsteinerrichtet zu sein. Neugierig erkundete ich die Abmessungen dieser Pyramide, bis ich schließlich  einen kleinen Eingang erreichte, der nicht zu der vollständigen Größe der Pyramide passte, auf mich jedoch eine magische Anziehungskraft ausübte.

Durch diese schmale Tür betrat ich einen schwach erleuchteten Gang, der mich in das Innere dieser Pyramide führte. Es eröffnete sich ein großer Raum, der das gesamte Innere dieser Pyramide auszufüllen schien, so als wären die umgebenden Sandsteine nur als eine Hülle für diesen großen Saal gedacht. Von unten sah ich in die Spitze der Pyramide hinauf, denn dort strahlte ein starkes und klares Licht, dass den gesamten Innenraum dieser Pyramide erhellte.

Verwundert sah ich mich um und erkannte mehrere junge Frauen, die in priesterliche Gewänder gehüllt waren und scheinbar schwerelos durch den Raum zu schweben schienen. Sie sprachen kein einziges Wort, schienen sich aber telepathisch zu verständigen. Sie wirkten sehr ernst und konzentriert in dem, was sie taten. Zwei von ihnen kamen auf mich zu, um mich freundlich lächelnd zu begrüßen. Sie legten mir einige schleierartige Stoffe um die Schultern, die sich leicht und kühlend anfühlten und meinen unbekleideten Körper bedeckten. Dann führten sie mich zu einem geschmückten Stuhl, auf dem ich Platz nehmen sollte. Nachdem ich mich hingesetzt hatte, forderten sie mich auf, ein Fußbad in der bereit gestellten Schüssel zu nehmen. Gleichzeitig kamen noch andere Frauen zu mir, die mich mit weiteren  Stoffen umhüllten und Schmuckstücke an meiner Kleidung befestigten. Mit einer leichten Verbeugung zogen sie sich schließlich von meinem Stuhl zurück.

Jetzt bemerkte ich, dass der Stuhl sich langsam in die Höhe erhob. Wie von Zauberhand stieg dieser Stuhl langsam in die Höhe. Unter mir erkannte ich, dass sich aus dem Boden eine goldene Pyramide erhob und ich mit meinem Stuhl auf der Spitze dieser Pyramide thronte.

Diese goldene Pyramide schob sich nun unaufhörlich in die Höhe. Schon konnte ich die jungen Frauen gar nicht mehr genau erkennen, weil sie sich weit unter mir befanden. Dieser unaufhaltsame Aufstieg brachte mich in die Nähe dieses universellen Lichtes in der Spitze der Pyramide. Nun konnte ich auch wahrnehmen, dass die Pyramide  über keine steinerne Spitze verfügte, denn dort befand sich ein großes Loch, durch das ich unmittelbar in das umliegende Universum schauen konnte.

In dem Augenblick, als die innere Pyramide die sie umgebende äußere Pyramide vollständig erfüllte, endete der Aufstieg von allein. Ich thronte nun auf der inneren goldenen und äußeren steinernen Pyramide und war umgeben von gleißendem, hellem Licht.

Berlin, im Mai 2003; Kerstin W.

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