Glücklich sein, mit und ohne Geld

www.elisabethstraeter.org
30.Dez-Wolken
Was mich berührt: „Glücklich mit und ohne Geld!“
Das was ich jetzt schreibe ist nicht neu, aber es betrifft uns alle immer wieder. Geld ist in unserer ganzen Gesellschaft krankhaft belegt mit Emotionen: Existenzängste, Versagens Ängste,  „Selbstwert“ Probleme (Vor allem bei Frauen!) , Erpressungsmittel Nr.1, und vieles mehr.
Ich selbst habe in meiner Kindheit und Jugend z.B.folgende Dinge erlebt die mich geprägt haben:
-            Mein Haupt-Trauma im Bezug auf Geld: Geld und Arbeit sind immer wichtiger als Liebe und Ich!
-            Geld wurde benutzt um mich los zu werden:
     „Hier Kind, nimm die 10,-DM, geh ins Kino, aber nerv mich nicht“
-            Die Stadtverwaltung von Dortmund hat meiner Oma ihr Grundstück weggenommen für einen Apfel und ein Ei, weil dort eine Strasse gebaut werden sollte, die genauso gut von der anderen Seite hätte kommen können, wo schon ein Strassennetz bestand. Sie hatte, auch mit Rechtsanwalt, keine Chance.
-            Ich bekam Geld, wenn meine Eltern ein schlechtes Gewissen hatten.
-            Ich bekam Geld, statt liebevoller Anerkennung für Leistungen in der Schule.
-            Ich habe es gewagt, meinem Vater meine Wahrheit über seinen Alkoholismus zu sagen, dafür hat er mich enterbt.
-            Ich wollte mit Mitte 20 selbst über einen Teil meines Erbes bestimmen, worauf meine Familie gesagt hat, ich könnte ja nicht mit Geld umgehen, und sie würden es daher für mich verwalten bis ich alt bin.- Meine damalige Therapeutin hat mir in dem Moment gesagt, ich müsste jetzt zum Rechtsanwalt gehen, damit meine Familie sieht, das sie es nicht mehr mit einem kleinen Kind zu tun haben. Ich habe mich dagegen entschieden, weil es dem „Emotional-Krieg um Geld“ in meiner Familie nur noch mehr Macht über mich gegeben hätte –  Ich wählte Freiheit und Frieden!
-            (Auch ein sehr verbreitetes Ding in unserer ganzen Gesellschaft- 80-90% allen materiellen Erbes wird immer noch selbstverständlich an die männliche Weltbevölkerung weitervererbt!!! ) Mein Spiegel dafür: Meine beiden Brüder leben auf geerbten Grundstücken/in geerbten Häusern in 6stelligen Eurobeträgen. Ich zahle einen 5stelligen Kredit an meine Familie ab.
Trotzdem wähle ich Freiheit und Frieden und möchte nicht mit dem emotionalen Druck, und denen an Geld gebundenen falschen Verantwortlichkeiten und unterschwelligen Erwartungen meiner Brüder tauschen, u.s.w….
-            All das emotionale Chaos um Geld hat in mir unter anderem auch ein großes Schuldgefühl hinterlassen und mein unbewusster Protest und Selbstsaboteur hat sich über viele Jahre dann in „Schulden machen“ wieder gefunden. Erst heute, mit Mitte 40, fängt es langsam an sich zu verändern und zu heilen. Ich habe sogar Spaß daran all meine Rechnungen zu bezahlen, auch wenn es mir noch nicht immer gelingt und ich bedanke mich auf diesem Wege nochmal ganz besonders bei all den lieben Freunden und Menschen, die mich auch auf der „heilenden Geldebene“ liebevoll begleitet und unterstützt haben und es immer noch tun. Vielen Dank euch allen!!!
-            Im Übrigen bin ich heute an einem Punkt, wo ich sogar meiner Geburts-Familie danken kann. Denn sie haben sich als „Arschengel“ (nach Robert Betz) zur Verfügung gestellt, um mich tiefer in „meinen gesunden Lebensfluss“ = denn nichts anderes ist „Geld im ursprünglichen Sinn“, zu bringen. Ihr Verhalten hat mich zu mir selbst gebracht und sie haben mir gezeigt, wie wichtig es ist in „meinem Inneren“, und nicht in den äußeren Er-Schein-ungen zu schauen und zu heilen = „wie innen – so außen“.
In meiner sich vertiefenden Arbeit mit Menschen, sehe ich immer deutlicher, das fast jeder von uns ähnliche Muster, sowie tiefe Verletzungen rund ums Geld mit sich trägt, die es zu erlösen gilt.
Rüdiger Dahlke hat ein wunderbares Buch herausgegeben zu diesem Thema: „Die Psychologie des Geldes“. Es ist nicht nur ein sehr umfassender Blick auf das Geldthema, sondern auch ein wunderbares Arbeitsbuch um die eigenen Handycaps zu entlarven und zu erlösen.
 Außerdem ist mir vor vielen Jahren in einer Sendung von Bettina Böttinger, Heidemarie Schwermer mit Ihrem Buch „Das Sterntalerexperiment“ über den Weg gelaufen – ein großes Vorbild für unsere ganze Gesellschaft, wie ich finde und so „Lebens- und Liebesnah“. Schaut mal auf Ihrer Webseite www.HeidemarieSchermer.com wenn ihr wollt. In dem Text „eine neue Lebensform“ bringt sie es genau auf den Punkt.
1.Jan-Mandala von elisabeth Mareia

“Liebe ist die Farbe aller Dinge”

Elisabeth Mareia Sträter
Tel.: 01 63 / 3 73 09 22

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